Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

«SumSum» von Laura de Weck Die Welt ist zum globalen Dorf mutiert. Dank Internet und Billigflügen sind alle für alle sofort erreichbar. Die Dramatikerin Laura de Weck schildert den Fall einer interkontinentalen Kontaktaufnahme zwischen Mann und Frau. Dabei sind mehr als nur Sprachgrenzen zu überwinden.

Montag 18:00 Uhr Radio Blau

jung & blau

Schiller Hörspiele / Folge 2 18:00 - 19:00 / Hörspiele der Klasse 6.4 des Leipziger Schiller-Gymnasiums. Sagenumwobenes interpretiert und artikuliert von den Schüler*innen für Euch produziert. www

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Sowieso der Apparat erwürgt dem Zeit - Katastrophale Gespräche mit der Amme Von Guido Graf und Peter Dittmer Katastrophale Gespräche mit der künstlichen Intelligenz Komposition: Mouse on Mars Amme / Echo: Jürgen Thormann Ferner wirken mit: Barbara Bongartz, Birgit Kempker, Urs Allemann und Andreas Dorau Regie: Thomas Wolfertz Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Fälschung 3. Teil: Der Herr aus Deutschland Von Nicolas Born Mit Florian von Manteuffel, Christiane Roßbach, Juliane Köhler, Axel Milberg und Jens Harzer Komposition: zeitblom Bearbeitung und Regie: Michael Farin BR 2009 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr "Im Grunde unterscheidet sich dieser Laschen von anderen guten Journalisten seiner Generation (er mag etwa vierzig Jahre alt sein) nur in einer einzigen Hinsicht: Er ist mit einer Gabe gesegnet und zugleich geschlagen, die ihm sein Dasein erschwert und dem Roman zu seinem Rang verhilft - mit gesteigerter Leidensfähigkeit. Er erlebt alles etwas intensiver als andere Menschen, er reagiert tiefer und heftiger auf seine Umgebung, auf seine Zeit." (Marcel Reich-Ranicki in der FAZ, 9.10.1979) "So wenig Die Fälschung bloß ein Kriegsroman ist, so wenig ist das Buch aber auch lediglich die Selbstanalyse einer empfindsamen Seele. Nicolas Born ist es gelungen, die Absurditäten und Undurchschaubarkeiten der äußeren Realität genau zu schildern und sie zugleich als Spiegel innerer Zustände zu zeigen: als Modell." (Jürgen P. Wallmann in Der Tagesspiegel, 16.12.1979) "Es gibt keine Fronten mehr, kein Davor und dahinter, der Krieg ist überall, und er verwischt alle Unterschiede, moralische Kategorien wie "gut" und "böse" bedeuten nichts mehr. ... Aber vielleicht besteht die Bedeutung des Romans gerade darin, dass man ihm widersprechen muss, um überleben zu können." (Ulrich Greiner im Merkur, Januar 1980)

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Een Held in"n Dörpskroog

Niederdeutsches Hörspiel von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen nach dem Bühnenstück "The Playboy Of The Western World" von John Millington Synge. Irgendwann im 19. Jahrhundert, ein sehr abgelegenes Fleckchen Erde, wohin die Polizei sich nur am Tage traut, weil sie sonst befürchten muss, den Schmugglern und Schwarzbrennern in die Quere zu kommen. In dieser Einöde: ein Gasthof. Und eines Tages steht ein fremder junger Mann in der Tür und bittet um Obdach, er habe nämlich eine schreckliche Untat begangen. Die Phantasie der halbwilden Dörfler ist geweckt, und es beginnt eine der absurdesten, komischsten, wildesten - und wahrsten Geschichten der Theatergeschichte! Mitwirkende: Robert Eder (Chrsitoph Martens) Rolf Nagel (De ole Martens) Wilfried Dziallas (Michael Fehling) Birte Kretschmer (Margit Fehling) Uta Stammer (Witwe Quinn) Oskar Ketelhut (Jan Hoopmann) Heino Stichweh (Hein Kuhlrmann) Rolf Bohnsack (Fiete Förster) Caroline Leisau (Sanne Tietjen) Beate Kiupel (Hanna Bleek) Regie: Hans Helge Ott Komposition: Serge Weber Produktion: Radio Bremen mit dem NDR 2006 Der Autor: John Millington Synge (1871 - 1909), irischer Dramatiker aus Dublin, verbrachte trotz seines Musik- und Sprachenstudiums und einiger Auslandsaufenthalte den größten und wichtigsten Teil seines Arbeitslebens auf Inishmoor, einer der damals noch sehr wilden und abgelegenen Aran-Inseln vor der irischen Westküste. Dort fand er die Stoffe, die ihm als Vorlagen für seine Stücke dienten. Er ist, da er seine Bühnensprache durch den Dialekt der Inseln beeinflussen ließ, als Mundartdichter zu bezeichnen.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Balzacs Pferd

Von Gert Hofmann In seiner Loge erwartet Balzac die Premiere seines neuen Stücks; neben ihm sitzt als sein Gast der neu ernannte Inspektor der Pariser Kloaken, Brissot. Balzac lässt Brissot einen tiefen Einblick in die Art seines Schaffens und in die Machinationen des Theaters tun. Brissot aber berichtet von dem grauenvollen Schauspiel, das er der Gesellschaft von Paris bietet, wenn er sie nachts durch die Kloaken führt; Ratten überfallen ein lebendes Pferd und fressen es auf. Balzac will dieses Schauspiel ebenfalls sehen. Der Gegensatz von Schein und Realität kommt in diesem Dialog zu ungemein starker symbolhafter Wirkung. Heinz von Cramer (geb. 12. Juli 1924 in Stettin; gest. 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) wuchs als Sohn baltischer Eltern in Potsdam auf und studierte, statt nach dem elterlichen Willen Landwirt oder Reserveoffizier zu werden, von 1938 bis 1943 in Berlin Musik, unter anderem bei Boris Blacher. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete von Cramer als Dramaturg, Regisseur und später als Hörspielautor beim RIAS. Während dieser Zeit schrieb er auch Opernlibretti und Balletttexte für Boris Blacher, Hans Werner Henze und Gottfried von Einem. 1953 emigrierte von Cramer nach Italien und lebte als freier Schriftsteller auf der Insel Procida in Italien. 1975 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden für seine Inszenierung der Goldberg-Variationen von Dieter Kühn, 1985 für Nachtschatten von Friederike Roth. Regie: Heinz von Cramer Produktion: BR/SDR/NDR 1978 Sprecher: Dieter Borsche - Balzac Kurt Bock (74 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Ost-West im Krimi-Doppelpack Vorgestellt von Clarisse Cossais Gesamtlänge: 56"30 Doppelmord in der Rue Morgue Nach der Erzählung von Edgar Allan Poe Bearbeitung: Monika Kubisch Regie: Klaus Zippel Mit: Friedhelm Eberle, Paul-Dolf Neis, Dieter Bellmann, Carla Valerius, Immo Zielke, Max Bernhardt, Horst Kempe, Hans-Jürgen Silbermann Ton: Erika Schüttauf Produktion: Rundfunk der DDR 1975 Der letzte Stadtschreiber Von Helmut Peschina und Edwin Ortmann Mit: Christoph Waltz, Irm Hermann, Heribert Sasse, Thomas Thieme, Karl Spanner, Ulrich Ritter, Sonja Schwürzenbeck, Christoph Krix Ton und Technik: Barbara Zwirner und Thomas Monnerjahn Regie: Robert Matejka Produktion: DeutschlandRadio Berlin / NDR 2000 Meisterdetektiv Auguste Dupin in einem Krimi-Klassiker von Edgar Allan Poe. Und Christoph Waltz als rätselhafter Stadtschreiber, der schnell das Misstrauen der Alteingesessenen weckt. Doppelmord in der Rue Morgue Zwei Frauen sind in der Rue Morgue einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer gefallen. Er ist auf unerklärliche Weise in ihre Wohnung eingedrungen und nach der Tat spurlos verschwunden. Die Polizei kommt nicht weiter. Da tritt Auguste Dupin auf den Plan, der Urvater aller Detektive. Seiner exakten Beobachtung entgeht kein Detail, seine logische Beweiskette führt zum Täter. Edgar Allan Poe, 1809-1849 US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kurzgeschichten prägten maßgeblich das Genre der Kriminal- und Schauerliteratur, so z.B. die Erzählungen um Auguste Dupin, den direkten Vorläufer von A.C. Doyles Sherlock Holmes. Der letzte Stadtschreiber Leo Heger ist für ein halbes Jahr zum Stadtschreiber eines kleinen Kaffs ernannt worden. Er spürt, dass er nicht sehr willkommen ist. So versucht er, das Beste daraus zu machen und bändelt mit der Sekretärin des Bürgermeisters an. Auf diese Weise wird er auch schnell mit den Geschehnissen im Ort vertraut: Die Einheimischen sind in Aufruhr, denn demnächst sollen Asylbewerber in das neu errichtete Heim einziehen. Und plötzlich zeigt sich, dass Leo nicht nur als Literat gekommen ist. Helmut Peschina, geboren 1943, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Herausgeber. Seit 1974 schreibt er Bücher, Theaterstücke, Hörspiele und Funkbearbeitungen. Für Deutschlandfunk Kultur adaptierte er zuletzt Balzacs "Vater Goriot" (2017). Edwin Ortmann, geboren 1941 in München, Autor und Übersetzer, schreibt Essays, Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten. Bislang entstanden an die 20 Hörspiele, zuletzt 2018 das Episodenhörspiel "Kleines Welttheater" für Deutschlandfunk Kultur. Doppelmord in der Rue Morgue Der letzte Stadtschreiber

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Post Porn Panik Von Mithu Sanyal Detektivin trifft obskure Sexualtherapeutin Ruth Kohn: Christin Marquitan Peter Mehta: Andreas Grothgar Presenter 2 / Bräutigam / Butler / Presenter 4: Martin Bross Gräfin D: Edda Fischer Rakula: Tanja Schleiff Professor Ganymed / Presenter 1: Matthias Haase Ganymed 3 / Presenter 3: Daniel Schüßler Exorzistin: Elena Schmidt Regie: Leonhard Koppelmann

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Allegro Morderato» von Jacqueline Crevoisier Zwei Damen, zwei Welten - ein Ziel!

Sonntag Dienstag