Konzerte

Montag 01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Albrecht Dürers berühmtes Bild Melencolia I gilt als eines der rätselhaftesten Meisterwerke der Kunstgeschichte. Auch deshalb, weil sich der Begriff Melancholie nicht einfach mit Depression übersetzen lässt. Melancholie ist ein besonderer Gemütszustand, der durchaus kreative Kräfte freisetzen kann. Das französische Ensemble Correspondance fand diesen Ausdruck vor allem in den englischen Songs und Ayres in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Leiter Sébastian Daucé spricht in der Tonart Klassik über die Besonderheiten dieser Musik, die politischen Umstände, in der sie entstand und auch über den Zugang, den Daucé mit seinen Musikern und der Solistin Lucile Richardot gefunden hat. Natürlich gibt es auch Musik vom Album "Perpetual Night". Außerdem stellen wir wieder einen besonderen Archiv-Fund vor: der Pianist Arturo Benedetti Michelangeli spielte 1970 am eigens mitgebrachten Flügel in der Berliner Philharmonie u.a. Claude Debussys Zyklus "Images". Ein überaus beeindruckender Konzertabend.

Montag 05:03 Uhr WDR5

Liederlounge

live mit Timm Beckmann Mit Lars Reichow, Tino Bomelino und Sister Gold Aufnahme vom 11. Februar aus der Zeche Carl, Essen

Montag 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Kit Armstrong, Klavier; Akademie für Alte Musik, Berlin, Leitung: Berhard Forck. Wolfgang Amadeus Mozart: a) Klavierkonzert Nr. 9 * Carl Philipp Emanuel Bach: Klavierkonzert C-Dur (aufgenommen am 11. August 2019 in der Heiligen-Geist-Kirche in Wismar im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern). Präsentation: Gerhard Hafner Der Pianist Kit Armstrong spielt auf den großen Podien der Welt. 1992 in Los Angeles als Sohn einer Taiwanerin und eines Engländers geboren, studierte Armstrong am Curtis Institute of Musik und an der Royal Academy of Musik in London. Im Alter von sieben Jahren begann er sein Kompositionsstudium an der Chapman University und Physik an der California State Universität. Später studierter er auch Chemie und Mathematik an der University of Pennsylvania und dem Imperial College London. Alfred Brendel, der seit 2005 Armstrongs Mentor und Lehrer war, attestierte ihm ein tiefes Verständnis der großen Klavierwerke, in denen er seine Jugendlichkeit mit Raffinesse, Emotion und Intellekt schafft zu kombinieren. Brendels Diktum von der "größten musikalischen Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin", wird längst in allen Artikeln über Armstrong kolportiert. Am 11. August des Vorjahres gab Kit Armstrong gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik, Berlin ein Konzert im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. An einem Hammerklavier interpretierte Kit Armstrong Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach.

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

Amerikanisch-armenische Duo-Zaubereien Wenn der Begriff "Improvisation" assoziativ mit der Vorstellung breiter Flügel verbildlicht wird, die an Sehnsuchtsorte der Unabsehbarkeit entführen, deren Reise indessen auch zu einem Kurzflug in recht beliebiges Nebeneinander mutieren kann, so war der Auftritt von Pianist Tigran Hamasyan und Trompeter Ambrose Akinmusire am 26. November 2019 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses ein Ausflug ins Paradies. Die beiden beispiellosen, auch optisch auffallenden Individualisten verkörpern die Architektur ihrer Stücke geradezu, mit jeder der unzähligen Gesten, die sie miteinander austauschen und der gegenseitigen Betrachtung aussetzen. Im Angesicht derartig frisch gewobener Gefüge beginnt die scharfe Kante zwischen Komposition und Improvisation zu zerfließen, jeder noch so kleine Moment der Darbietung wird per se zum wichtigsten Augenblick. Jörg Duit präsentiert das enthusiastisch aufgenommene Konzert des US-amerikanisch-armenischen Duos. Gestaltung: Jörg Duit

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Jazzfest Berlin A-Trane Aufzeichnung vom 01.11.2019 Elliot Galvin, Piano-Solo Moderation: Matthias Wegner Der englische Pianist Elliot Galvin (Jahrgang 1991) hat die komplette Jazztradition verinnerlicht. Diese dient ihm jedoch nur als Ausgangspunkt seiner aufregenden musikalischen Abenteuer. Ob im eigenen Trio, im Duo mit Saxofonist Binker Golding oder als Gastmusiker in der Band von Laura Jurd - stets bleibt seine musikalische Handschrift erkennbar. Inspirieren lässt sich Galvin dabei schon lange nicht nur vom Jazz, sondern auch von moderner Klassik, Pop und HipHop. Beim Jazzfest in Berlin 2019 widmete er sich im renommierten Club A-Trane der Königsdisziplin des Jazz: dem Solo-Klavier. Es wurde ein fesselnder, zum großen Teil frei improvisierter Abend.

Montag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Julia Fischer Quartett: Julia Fischer, Alexander Sitkovetsky (Violine) Nils Mönkemeyer (Viola) Benjamin Nyffenegger (Violoncello) Ludwig van Beethoven: Streichquartett Es-Dur op. 74 "Harfen-Quartett" Leos Janácek: Streichquartett Nr. 1 "Kreutzer-Sonate" Franz Schubert: Streichquartett a-Moll D 804 "Rosamunde-Quartett" (Konzert vom 30. Januar 2018 im BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen) Die Idee zum Streichquartett wurde 2010 geboren, als vier renommierte Musiker bei Julia Fischers eigenem Festival am Starnberger See ein breites Repertoire erarbeiten konnten. Hier trafen Persönlichkeiten zusammen, die sich alle gleich stark einbringen und ebenso aufeinander eingehen konnten und können. Inzwischen ist das Julia Fischer Quartett an bedeutenden Konzertorten wie der Londoner Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin oder dem Leipziger Gewandhaus zu erleben.

Montag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Konzert

aus Rom Orchestra dell"Accademia Nazionale di Santa Cecilia Antonio Pappano, Dirigent Martha Argerich, Klavier Carl Maria von Weber Ouvertüre (Euryanthe/Oper) Franz Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Aufnahme vom 1. November 2019 aus dem Parco della Musica in Rom (Übernahme hr2 Kultur)

Montag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Claudia Belemann Ein irisches Orchester beschwört unter einer amerikanischen Dirigentin einen legendären Spanier und die Hauptstadt Italiens: JoAnn Falletta dirigiert Richard Strauss "Don Quixote" und Ottorino Respighis "Römische Brunnen". Das sperrige Kürzel RTÉ steht für "Radio Éireann Symphony Orchestra". Unter diesem Namen ist das irische Rundfunkorchester im Jahr 1948 gegründet worden. Von Anfang an hat es die sinfonische Musik in Irland geprägt und mit vielen großen Komponisten wie Igor Strawinsky, Witold Lutos?awski, Arvo Pärt, Steve Reich, Olivier Messiaen und Karlheinz Stockhausen gearbeitet. Bei diesem Konzert steht eine amerikanische Dirigentin am Pult. JoAnn Falletta ist Musikdirektorin des Buffalo Philharmonic Orchestra, in New York geboren und hat italienische Wurzeln. Das mag sie besonders motivieren, zwei Teile aus der Römischen Trilogie von Ottorino Respighi zu dirigieren. Für Richard Strauss" "Don Quixote" konnte der Cellist Alban Gerhardt gewonnen werden. Er hat das Werk übrigens 2012 auch mit dem Gürzenich Orchester Köln aufgenommen. Richard Strauss: Don Quixote, Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters, op. 35 Ottorino Respighi: Römische Brunnen / Römische Pinien Alban Gerhardt, Violoncello; RTÉ National Symphony Orchestra, Leitung: JoAnn Falletta Aufnahme aus der National Concert Hall, Dublin

Montag 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Blur (1/2) Die Band aus London war eine der prägendsten der 90er-Jahre, sie war eine der ganz großen Namen während der Britpop-Bewegung. Auch wenn sich die Gruppe um Sänger und Multitalent Damon Albarn Anfang der 2000er zerstritten hatte, machen Blur heute wieder Musik: 2015 erschien mit "The Magic Whip" ihr achtes Studioalbum. Wieder einmal stellten Blur unter Beweis, dass sie zu Recht eine der wichtigsten Rockbands unserer Zeit sind. Wir haben für Sie den Mitschnitt ihres Konzerts im Zenith in Paris aus dem Juni 2015.

Montag 20:05 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Neue Naman - Höhepunkte vom Eurosonic Festival 2020 Mit Hendryk Proske

Montag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Musik-Panorama

Raderbergkonzerte 2019/2020 ,Morgen" Lieder und Klavierstücke von Henri Duparc, Richard Strauss und Sergej Rachmaninow Elsa Dreisig, Sopran Jonathan Ware, Klavier Aufnahme vom 4.2.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Am Mikrofon: Johannes Jansen Anfang und Ende der Spätromantik spiegeln sich wider im Programm der jungen, doch bereits vielfach preisgekrönten Sopranistin Elsa Dreisig und ihres Klavierpartners Jonathan Ware. Zwischen ,Frühling" und ,Im Abendrot" auf Gedichte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff spannt sich der Bogen über ein faszinierendes Jahrhundert des Gesangs, das in etwa auch der Lebensspanne der Komponisten Henri Duparc, Sergej Rachmaninow und Richard Strauss entspricht. ,Die Einladung zur Reise", eines der berühmtesten Gedichte von Charles Baudelaire, setzt den Anfangspunkt mit einem französischen Akzent. Englisch geht es weiter mit ,Six Romances" auf ursprünglich russische Verse, untermischt mit Klavierstücken der drei genannten Komponisten. Für Abwechslung ist also gesorgt bei diesem Raderbergkonzert im Stil einer musikalischen Soirée abseits des Opernrepertoires zwischen Mozart und Puccini, mit dem die Künstlerin derzeit in Berlin, London, Paris und Zürich für Furore sorgt. "Alle Liederabende sind eine Reise"

Montag 21:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Einstand

Europäische Kammermusik Akademie Leipzig Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Aufzeichnung vom 26.09.2019 Anthony Holborne The Image of Melancholy Orlando di Lasso Susanne un jour Hernando de Cabezón Diferencias Susanne un jour John Dowland Lachrimae Coactae Josquin Desprez Mille Regretz Anonymus Si la noche haze escura Johann Hermann Schein Canzon corollarium à 5 Jean Mouton Agnus Dei aus Missa "Dictes moy toutes vos pernsees" Five Spice Blockflötenquintett Amsterdam Welcome Europe

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