Konzerte

Mittwoch 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Nicolas Tribes Essen Now! "Eine solche musikalische Intensität hatte ich noch nie erlebt." So beschreibt der Komponist und Dirigent Enno Poppe seine Begegnung mit "passage/paysage" von Matthias Spahlinger aus dem Jahr 1990. Das Werk wurde seit seiner Entstehung kaum aufgeführt. Die Anforderung an Dirigent und Musiker sind extrem. Fast jedes Instrument im groß besetzten Orchester hat eine eigene Stimme. Die Spieltechniken setzen viel Erfahrung mit zeitgenössischer Musik voraus. Spahlingers Werk ist hochgradig abstrakt, die Musik befindet sich in einem Zustand permanenter Veränderung. Kaum hat sich der Hörer in einem Klang eingerichtet, passiert etwas völlig Neues. Als Matthias Spahlinger gefragt wurde, wessen Musik sein eigenes Werk im Programm ergänzen sollte war seine Antwort: Anton Webern. Dessen Variationen für Orchester op. 30 spielt das Ensemble Modern zum Auftakt des Konzerts, gefolgt vom geheimnisvoll schillernden "Coptic Light" von Morton Feldman. Anton Webern: Variationen für Orchester, op. 30 Morton Feldman: Coptic Light Mathias Spahlinger: passage/paysage für Orchester Ensemble Modern, Leitung: Enno Poppe Aufnahme aus der Philharmonie

Mittwoch 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

Mikheil Shugliashvili, Inola Gurgulia - Entdeckungen aus Georgien Nach dem Portrait in der vorangegangenen Stunde gibt es in der «Neuen Musik im Konzert» ein weiteres Werk von Mikheil Shugliashvili zu hören, die kürzlich beim Steirischen Herbst in Graz aufgeführt wurden, und dazu Songs seiner Frau Inola Gurgulia.

Mittwoch 23:03 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

Donaueschinger Musiktage 2019 SWR Symphonieorchester Eva Reiter, Susanne Fröhlich, Mike Schmidt (Flöte) Leitung: Tito Ceccherini Eva Reiter: Wächter für Bassflöten und Rohrorchester Lidia Zieliñska: Klangor für Orchester (Konzert vom 20. Oktober in der Donaueschinger Baar-Sporthalle) Neue Musik kann ein Ort des Rückzugs und der Einkehr sein. Die Uraufführungen des Abschlusskonzerts in Donaueschingen suchten und behaupten je einen eigenen Ort. In Eva Reiters Klangexperiment, bei dem sich die Musiker ihrer Instrumente entledigten, war es die Suche nach einer ursprünglichen, "poveren" Musik. Bei Lidia Zieliñska wiederum wird das Orchester zu einem düsteren Echoraum, der einen Naturklang aufgreift und auffächert.

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